Geänderte Gottesdienstzeiten im Sommer!

Im Juli und August werden wir die Heiligen Messen sonntags in St. Maximilian Kolbe um 10.30 Uhr feiern! Wir wollen damit eine einheitliche Zeit für die Sonntagsmessen in der Pfarrei erproben. Denken Sie also daran: am 12.07. und 26.07. 1,5 Stunden später in die Maulbeeralle!

Wir wollen gerne Ihre Rückmeldungen über den späteren Beginn der Sonntagsmesse bekommen. Schreiben Sie bitte hier einen Kommentar, schicken uns eine E-Mail oder rufen Sie im Pfarrbüro an. Danke!

Sommer (an)gedacht

Sommer an(ge)dacht
Bei einem gemeinsamen Spaziergang
wollen wir die Natur erleben,
sie mit allen Sinnen erfahren,
in Austausch und Stille
uns als Teil der von Gott vollen Schöpfung erfahren.
Wir laden Sie herzlich ein,
 
am Freitag, dem 19. 06., 19.00-21.00 Uhr.
 
Treffpunkt: Potsdamer Chaussee Ecke Maximilian-Kolbe-Straße (Buslinien 135 und 638).
Wir gehen über Feld und Flur; deshalb nehmen Sie sich etwas zu trinken mit und festes Schuhwerk!
Wir schließen den Spaziergang mit einer kleinen Stärkung ab!
Ein weiterer Spaziergang ist am Freitag, den 26. 06. um 19 Uhr

 

Fronleichnam Hl. Messe

Am 11.06. ist Fronleichnam.

In St. Wilhelm besteht die Möglichkeit zur Eucharistischen Anbetung von 10.00 – 12.00 Uhr.

Um 18.00 Uhr feiert Pfarrer Gewers mit der Gemeinde in St. Maximilian Kolbe eine Hl. Messe, zu der Sie herzlich eingeladen sind. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme im Pfarrbüro an.

Ein Pfingstgruß!

Liebe Gemeinde!
Die Karwoche, Ostern und nun Pfingsten – eine einmalige Zeit, die wir
lange in Erinnerung behalten werden. Wir alle mussten Wege finden, aus sicherer Entfernung miteinander zu kommunizieren. Wir lernten eine neue Sprache: die der Virologen und Experten. Wer von uns wusste vor
Mitte März etwas von exponentiellen Kurvenverläufen, R-Werten und
„lock downs“? Aber: wir sind bis zum heutigen Tag durch alle Schwierigkeiten des Alltags und unseres Gemeindelebens heil hindurch gekommen. Sicherlich, weil wir Menschen von Natur aus anpassungsfähig sind.
Doch auch, weil trotz oft anderer Wahrnehmung im Alltag, die allermeisten unserer Mitmenschen ein soziales Gewissen haben.
Ein Anstoß von außen ändert das Leben vieler. Das Thema des Pfingstfestes. Gottes Geist berührt Menschen, um sie zu verändern, Neues zu
erschaffen. Neues Denken, neue Wege, neues Miteinander, neue Räume, neuen Mut. Es ist Gottes wehender Wille: dass wir Leben in Fülle haben. Das geschieht nicht selten damit, dass zunächst erst einmal ein Durcheinander entsteht, weil alte Wege nicht mehr gangbar sind, Gewohntes wegfällt. Zu Pfingsten wird die kleine Gemeinde der Jünger und Jüngerinnen vom Geist hinausgeführt, auf einen neuen Weg gebracht. ( Dies war übrigens die Bezeichnung für die ersten Christen: „die vom neuen Weg“.) Die Türen öffneten sich und die verzagte und traurige Gruppe derer, die Jesus nachgefolgt waren, wurden zu ihren Mitmenschen gesandt, zu noch Fremden, die scheinbar ganz anders lebten und sprachen. Und erst in diesem hinaus Gehen erfuhren die Christen, dass Gott sie begleitet und in dieser Krisensituation nicht nur einen neuen Aufbruch schenkt, sondern diesen auch vorbereitet und mitgeht.
Wir wünschen Ihnen, dass auch Sie in diesen Tagen diese Erfahrung der ersten Christen teilen können: Gott geht mit uns. In allen Wirrungen und Irrungen des Lebens.
Auch für uns als Pfarrei darf das Pfingstereignis Ermutigung und Kraftquelle sein, die Türen zu öffnen, eine neue, Menschen verbindende Sprache zu sprechen und in allem, was geschieht, Gottes Wirken und Wollen zu entdecken.
Zum Schluss bedanken wir uns bei allen Männern und Frauen unserer Gemeinde, die in dieser Zeit der Corona-Krise mit viel Engagement und Kreativität in der Pfarrei wirkten und wirken.
Ihnen allen wünschen wir, auch im Namen unseres Pfarrers Bernhard Gewers, eine gesegnete Zeit
Diakon Berthold Schalk & Gemeindereferentin Steffi Rohrdanz-Stas ́

Pfingstgottesdienst aus St. Wilhelm zum Anschauen

Nachdem unsere Ostervesper aus St. Wilhelm auf Youtube und als CD so schöne Rückmeldungen erhalten hat, haben Herr Körner, Frau Steffen und Herr Eufiger uns auch zu Pfingsten mit einem Gottesdienst aus St. Wilhelm zu Pfingsten beschenkt.

Er kann als CD zum Spendenpreis in unseren Kirchen erworben werden oder auf Youtube angesehen und gehört werden. geben Sie dafür unter Youtube einfach als Suchbegriff „Pfingstandacht St. Wilhelm“ ein.

Vielen Dank den ProduzentInnen!

HL. Messe am Pfingstsonntag!

FREUDENTAG!

Nach fast drei Monaten kann, Gott sei es gedankt, endlich wieder eine Heilige Messe in unserer Pfarrei gefeiert werden.

Pfingstsonntag, den 31. Mai um 09.00 Uhr

in St. Maximilian Kolbe, Maulbeerallee 15

Die geltenden Schutz- und Hygienevorschriften legen unter anderem fest:

Beim Betreten der Kirche müssen mindestens dreißig Sekunden lang die Hände desinfiziert werden. (Desinfektionsmittel steht bereit).

BITTE SEIEN SIE 20 MINUTEN VOR BEGINN DER HL. MESSE DA, DAMIT WIR PÜNKTLICH BEGINNEN KÖNNEN!

– Alle Teilnehmenden müssen Name, Anschrift und Telefonnummer angeben. Diese Daten werden sicher aufbewahrt, um mögliche Infektionswege durch das Gesundheitsamt rekonstruieren zu können. Sie müssen nach Erfassung von der Gemeinde vier Wochen aufbewahrt werden.

– Die Teilnehmenden müssen einen Nasen-Mund-Schutz tragen!

– Um den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, wird es keine freie Platzwahl geben. Sie werden von OrderInnen eingewiesen.

– Ein Kollektenkorb wird nicht durch die Reihen gehen. Am Ausgang wird es dann Möglichkeiten geben, Ihre Spende entgegenzunehmen.

– Es wird ausschließlich die Handkommunion gereicht. Eine Mundkommunion ist nicht erlaubt. Wer einen Segen empfangen will, erhält ihn ohne Berührung durch den Segnenden.

– Der Friedensgruß geschieht kontaktlos.

– Es gibt keinen Gemeindegesang. Bitte verzichten Sie auf das Mitbringen eines eigenen Gotteslobes.

– Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf maximal 50 Personen.

DESHALB IST ES ZWINGEND ERFORDERLICH, DASS SIE SICH TELEFONISCH ANMELDEN, UM AN DER HL. MESSE TEILNEHMEN ZU KÖNNEN.

DIE ANMELDUNG KANN NUR TELEFONISCH ÜBER UNSER PFARRBÜRO ERFOLGEN!

Zu den Öffnungszeiten des Büros (Montag-Mittwoch von 09.00 – 13.00 Uhr und Freitag von 14.00-17-.00 Uhr) können Sie sich in die Teilnehmerliste eintragen lassen. Telefon: 361 61 42

Picknick an Himmelfahrt

WORT-Picknick

… auf einer Decke, auf einer Bank im Südpark ….. als Familie, als Lebens- oder Wohngemeinschaft …. teilend, mit IHM – das WORT ….. unter- /miteinander die mitgebrachten Köstlichkeiten.

am Donnerstag, 21.05. 2020 um 15.00 Uhr im Südpark. Treffpunkt: Jordanstraße / Ecke Am Südpark. Bitte bringen Sie eine Decke, die Picknickausstattung für den Eigenbedarf, Getränke, Küchen und andere Leckereien mit.

Wir freuen uns auf die Begegnung!

Warum wir weiterhin keine Gottesdienste feiern

Nachdem im Pfarrgemeinderat beraten und bedacht wurde, haben wir als pastorale Leitung entschieden, keine ab dem 09.05. möglichen gemeinsamen Feiern von Gottesdiensten in unseren Kirchen anzubieten.

Uns liegt an einer gemeinsamen Entscheidung aller Pfarreien im Pastoralen Raum Spandau-Süd. Mariä Himmelfahrt in Kladow wird am 01. Mai beraten. Nachdem St. Markus mit Pfarrer Gewers bereits votiert hat, keine Hl. Messen unter den Vorgaben des Schutzkonzepts des Generalvikars anzubieten, haben auch wir für den Bereich unserer Pfarrei entschieden, keine Gottesdienste in dieser möglichen Form und Vorgabe anzubieten.

Wir wollen darlegen, welche Argumente und Gedanken uns dazu bewegen; immer in dem Wissen, dass diese nur in der jetzigen Situation richtig sind.

1. Wir wollen nicht Anlass und Ursache für Infektionen sein. Ein erschreckender Gedanke wäre es für uns, dass ein Mitmensch schwer erkrankt, weil er eine Einladung von uns zum Gottesdienst angenommen hat. Für uns als Gemeinde bedeutet dies, Verantwortung für den Nächsten, über unsere eigenen Interessen und Wünsche hinaus, zu übernehmen.

2. Die Senatsregelung, die den Religionsgemeinschaften öffentliche Gottesdienste unter strengen Auflagen erlaubt, ist bis zum 10.05. befristet. Wie eine neue Regelung aussehen wird, kann niemand zum jetzigen Zeitpunkt verlässlich sagen. Wie in allen Lebensplanungen zur Zeit teilen auch wir als Pfarrei Unsicherheit. Diese wollen wir aber geduldig tragen im Wissen darum, dass Gott auf unseren Wegen Segen gibt und auch diese komplizierte Zeit SEINE Zeit ist.

3. Die Feier der Eucharistie ist Feiern in Gemeinschaft: die des Herrn mit uns, aber auch die der aktiv Mitfeiernden. Wir teilen die Meinung von St. Markus, dass eine solche „Corona-Messe“ aus dieser Sicht unpassend und in ihrer Ausführbarkeit unwürdig ist.

Der Hunger nach der Eucharistie ist in uns allen. Die geistliche Kommunion können wir immer und an allen Orten suchen und finden. Die offenen Kirchen am Sonntag bieten im Besonderen dafür die Möglichkeit; indem wir vor dem Tabernakel betend, Gemeinschaft und Segen finden.

4. Pfarrer Weimann, als zur Zeit einzig zur Verfügung stehender Priester, gehört selber einer Hochrisikogruppe an. Ebenso ein Teil der Lektoren, Küster und Gottesdienstbeauftragten. Welches Gut ist so hoch, von jenen Menschen zu erwarten, sich ohne zwingende Not einem solchen Risiko auszusetzen?

5. Wir erleben alle in unserem Leben in der Massenepidemie, dass vieles nicht mehr möglich ist. Verzicht ist uns allen abverlangt. Besonders den Menschen, die ihre Arbeit verloren haben oder in Kurzarbeit sind, die als Wohnungslose in unserem Stadtteil leben, Alte in den Heimen, die auf den Besuch ihrer Familien verzichten müssen …. Ihnen fallen bestimmt noch viele andere Beispiele ein.

Für uns ist dies auch eine geistliche Anfrage, wie Kirchenvertreter und die Gemeinden vor Ort sich zu dieser gesellschaftlichen Situation positionieren: suchen sie Wege, ihre eigenen Interessen durchzusetzen und Privilegien zu erlangen, die anderen Gruppen verwehrt sind – oder stellen sie sich mit und in ihrem Leben an die Seite derer, denen es an Unterschiedlichem mangelt, die leiden an Perspektivlosigkeit, fehlender Nähe und Ohnmachtserleben? Kann der Verzicht auch ein Zeichen der Solidarität sein? Wir empfinden es so.

Sicherlich werden wir in 14 Tagen wieder anders gemeinsam auf die Situation schauen müssen. Es ist ein Hangeln von Woche zu Woche, zu schnell ändern sich die Gegebenheiten.

Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir unsere Entscheidung, weiterhin auf gemeinsame Hl. Messen zu verzichten, als richtig an. Maßstab unseres Handelns bleibt das Wohl um unseren Nächsten, verbunden mit dem Vertrauen auf Gottes Beistand.

Steffi Rohrdanz-Stas‘ und Berthold Schalk