Angebote in der Fastenzeit

OFFENE KIRCHE

Mittwochs, 16.30 – 18.30 Uhr St. Wilhelm. Der Mittwochabend endet um 18.30 Uhr mit einem musikalisch-szenischen Impuls zu den biblischen Klageliedern.

Freitags, 15.30 – 17.30 Uhr, St. Maximilian Kolbe. Der Freitagabend endet um 17.30 Uhr mit der Kreuzwegandacht.

Zu den Öffnungszeiten der Kirchen sind Seelsorgende anwesend und haben Zeit für Sie.

Einladung zu Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit

Thema: Mit Jesus auf dem Weg – auch in den Tagen vor seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung

Ort: Gemeinde Mariä Himmelfahrt,
Sakrower Landstr. 60, 14089 Berlin-Kladow
– oder über E-Mail

  Informationen in Mariä Himmelfahrt:

 am 17.2. in der Kirche nach dem
19.00 Uhr Aschermittwochgottesdienst
oder in persönlicher Absprache (Telefon)

  Kursform:
Leider sind z.Zt. keine Austauschrunden möglich, aber Einzelgespräche nach Absprache, persönlich oder per Telefon, um die Erfahrung des persönlichen Betens, der Meditation und der Feier der Liturgien der Fastenzeit zu begleiten.

Die wöchentlichen Impulse für jeden Tag können per E-Mail verschickt oder an den Wochenendgottesdiensten vom ersten Fastensonntag bis zum Palmsonntag persönlich abgeholt werden.

Am Freitag vor Palmsonntag (26.3.) wird um 19.00 Uhr ein Bußgottesdienst angeboten mit der Möglichkeit, im Anschluss auch ein persönliches Beichtgespräch zu suchen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs:
„Ich spüre den Wunsch in mir, mich auf den Weg zu Gott, zu den Menschen, zu mir selbst zu machen. Ich glaube, dass die Betrachtung des Weges Jesu mir dabei eine Hilfe sein kann. Ich vertraue darauf, dass ich nicht allein auf diesem Weg bin.“
„Ich will versuchen, in dieser Zeit jeden Tag eine Stille Zeit (15-20 Minuten) in meinen Alltag einzuplanen, um Gottes Geist in mir Raum zu geben.“

Für: katholische, evangelische Christen, Suchende …

Weitere Informationen und Anmeldung:
Johannes Motter gemeindereferent@mariae-himmelfahrt-berlin.de Tel. 030 365 41 07
P. Joachim Gimbler SJ joachim.gimbler@jesuiten.org Tel. 030 368 901 51

Ihr neuer Pfarrvikar stellt sich vor

Ich glaube, dass Gott für jeden von uns eine Bestimmung hat. Es ist nicht nur notwendig, ihm zu vertrauen, sondern auch seinen Willen durch Zeichen zu lesen.
In diesem Geist erlebe ich meine nächste Etappe des priesterlichen Dienstes unter den
Gläubigen von Spandau-Süd.
Ich bin mir bewusst, dass trockene Daten nur eine Bestätigung des Ortes und der Zeit und vor allem der Menschen sind, mit denen wir mehr oder weniger einen Teil unseres Leben teilen, kurz gesagt, sie machen unsere Geschichte der irdischen Pilgerschaft aus.
Meine begann in Polen, wo ich aufgewachsen bin, Philosophie und Theologie studierte, und dort wurde ich zum Priester geweiht und nach fünf Jahren pastoralen Arbeit setzte ich mich mein Studium in Rom fort, das ich mit einem Doktorat in Theologie abschlossen.
In Italien arbeitete ich mit jungen Menschen in Kalabrien, dann in der berühmten Abtei von Fossanova (Latina), wo einer der größten Denker in der Geschichte des Christentums, der heilige Thomas von Aquin, 1274 auf dem Weg zum Konzil von Toulouse starb.
Das Jubiläumsjahr 2000 war eine große spirituelle Erfahrung, die ich mit den Pilgern aus aller Welt geteilt habe, die zum Grab des heiligen Petrus gepilgert sind. Stundenlang habe ich den Beichten der Büßer zugehört, die den vollkommenen Ablass erlangen wollten.
2001 kam ich nach Deutschland um Deutsch zu studieren, wollte aber immer als Beichtvater in den Vatikan nach Rom zurückzukehren.
In der Zwischenzeit haben sich die Pläne geändert und so bin ich in Deutschland geblieben.
Nach vier Jahren Pastoralarbeit in Königswinter – deutschen Gemeinde, ging ich zur
italienischen Mission in Hamburg (acht Jahren) und dann nach Frankfurt am Main (fünf
Jahren).
In Berlin sollte ich auch die Italienische Mission unterstützen, aber der Bischof schickte mich hierher zu Ihnen nach Spandau.
Zuallererst möchte ich mich bei Pfarrer Gewers und seinem Mitarbeiterteam für die
Freundlichkeit, das Verständnis und für die Geduld mit mir bedanken, um die ich Sie alle bitte.
Ja, ich möchte zusammen unsere Gemeinde unterstützen, helfen, hier allen dienen, und hoffe ich, dass dies eine fruchtbare Zeit für unsere Gemeinde sein wird.
Unter meinen Wüschen für 2021 steht natürlich an erster Stelle, die Pandemie zu überwinden.

Silvestro Gorczyca

Aktuelle Information zu unseren Gottesdiensten!

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat die Bistumsleitung entschieden, dass Gottesdienste ab einem 7-Tage -Index von 200 für das Berliner Stadtgebiet nicht mehr gestattet sind. Die Gemeindeleitung jeder einzelnen Pfarrei kann selbständig entscheiden, ob und in welcher Form Einladungen zu Gottesdiensten auch bei geringeren Indexzahlen noch verantwortbar sind.

Pfarrer Gewers hat nach Absprache mit den Priestern im Pastoralem Raum Spandau-Nord entschieden, dass die Hl. Messen am 16.01 und 17.01. wie vermeldet stattfinden.

Darüber hinaus muss situationsangemessen entschieden werden.

Deshalb schauen Sie bitte regelmäßig auf dieser Seite vorbei. Hier werden wir umgehend über Absagen von Gottesdiensten berichten.

Die aktuellen Zahlen für Deutschland, Berlin und Spandau können Sie hier finden:

Für Berlin und jeden einzelnen Bezirk:

https://www.berlin.de/corona/lagebericht/

Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Gruß von Pater Gimbler

Gruß zum Neuen Jahr

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“.

So formulierte es P. Alfred Delp SJ am Übergang von Weihnachten ins Neue Jahr 1944/45. Und er bezeugte es im Angesicht des Todes mit seinem Widerstand gegen das Naziregime.

Er bezeugte, dass Gottes Hand auch über schreckliche Zeiten trägt, auch über Abgründe, selbst über den Tod hinweg führt.
Auch wenn wir die Zeit nicht wirklich vergleichen können, so mag uns doch auch in unserer herausfordernden Zeit der Satz von P. Alfred Delp Hilfe sein.

Deshalb unsere Bitte für das kommende Jahr:

„Ich sage zu dem Engel,

der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit

entgegengehen kann!“

Aber er antwortete:

„Gehe nur hin in die Dunkelheit

und lege deine Hand

in die Hand Gottes.

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg.“

Ein Glück,

dass es diese Hand gibt

und Engel, die mir sagen,

was richtig und wichtig ist.

Du weißt nicht,

was kommt,

du weißt nicht,

wer geht.

Aber du bist gewiss:

wer dich hält

und dich trägt

auch über Abgründe hinweg. (Uwe Seidel)

Ich wünsche auch Ihnen diese feste Zuversicht und dieses starke Vertrauen von ganzem Herzen und Gottes guten Segen für alles Kommende.

P. Joachim Gimbler SJ

Weihnachtsbrief von Pfarrer Gewers

Liebe Schwestern und Brüder in unseren drei Gemeinden im Pastoralen Raum „Spandau Süd“,

zuerst wünsche ich Ihnen allen von Herzen erfüllte und gesegnete
Weihnachten 2020!
„Mach’s wie Gott- werde Mensch!“
Dieses prägnante Wort von Karl Rahner spricht mich wieder neu an:
Durch die Menschwerdung Gottes soll die Welt menschlicher und ein wenig
göttlicher werden- das heißt, dem Himmel näher kommen; gerade nach diesem schwierigen Jahr.
Die Pandemie hat uns alle kräftig ausgebremst und gestresst.
Laufend kamen neue Verordnungen und Vorgaben (allein 34 Rundschreiben
aus dem Ordinariat seit dem Frühjahr bis jetzt). Das erforderte von uns allen
viel Improvisation und Flexibilität. Auch wir Hauptamtlichen hatten öfter verschiedene
Antworten und haben immer wieder um praktikabele Lösungen gerungen.
So möchte ich hier auch meinen guten Mitarbeitern in der Pastoral und in
den anderen wertvollen Diensten ausdrücklich danken für Ihren vielseitigen Einsatz
und die Mühen.
Und natürlich der Dank an die vielen, die immer wieder im Ehrenamt
mitgetragen haben, wie in den Gremien und all den anderen Bereichen in den drei Gemeinden.
Mutter Teresa hat es einmal so gesagt: „Unsere Arbeit ist unbezahlbar!“
Das gilt nicht nur für Kalkutta, sondern auch für unseren Raum in Spandau.

Noch ein Blick auf unseren pastoralen Prozess:
Corona hat uns ordentlich gebremst. Wie andere Räume im Bistum brauchen
wir bis zur Gründung der Großpfarrei jetzt ein Jahr länger, also bis zum 1.1. 2023.
Im kommemden Jahr werden wir das gemeinsame Pastoralkonzept erstellen
mit dem Leitbild und unsrem Pfarrpatron. Vorschläge für eine/n passende/n
Heilige/n können Sie noch bis zum Jahresende einreichen. Möge der Heilige Geist uns
weiter voranbringen.

Noch eine gute Nachricht zum Schluss: Unser Raum bekommt einen neuen
Pfarrvikar.
Pfr. Sylwester Gorczyca, zuletzt in Frankfurt a. Main tätig, kommt nach
Berlin und wird ab Mitte Januar in unserem Raum mit Vollzeitstelle seinen Dienst beginnen.
Er hat sich bereits unsrem Mitarbeiterteam vorgestellt, und wir freuen uns auf ihn. Er wird in die Wohnung von Pfr. Beckmann nach St. Max. Kolbe ziehen, der Anfang Januar
ausziehen wird um im Schuldienst weiter zu arbeiten. Pfr. Beckmann danken wir für seinen Dienst bei uns und wünschen ihm weiter Gesundheit und Kraft.
Unseren Neuen werden wir noch vorstellen.

Hoffen wir auf ein besseres Neues Jahr 2021. Der neue Impfstoff gibt
Zuversicht, dass die Seuche bald besiegt ist. Trotzdem gilt weiter Vorsicht und Klugheit.
Schön, dass wir Weihnachten noch Gottesdienst feiern dürfen.
Das ist auch ein Beitrag zur seelischen Stärkung und Stabilisierung vieler oft einsamer
Menschen in unseren Gemeinden.

So wünsche ich Ihnen allen, auch im Namen meiner Mitarbeiter/innen,
Gottes Segen für diese weihnachtlichen Tage und für 2021 viel Glück

Ihr Pfr. BernhardGewers

Ein Weihnahtsgeschenk für alle!

Märchen hören. Wer liebt das nicht. Gerade zu Weihnachten, in kuscheligem Kerzenlicht und Spekulatiusduft.

Liebe Menschen haben sich hingesetzt und Märchen ausgesucht, die sie euch gerne schenken möchten. Viel Spaß beim Hören!

Die Märchen liegen im mp3-Format vor und können heruntergeladen werden im Downloadbereich oder direkt auf unserer Website gehört werden.

Danke an die VorleserInnen: Berthold, Johannes, Josephine, Manuel und Miriam!!!

Sterntaler
Der Froschkönig
Scneeweißchen und Rosenrot
Der gestiefelte Kater
Der Wolf und die sieben Geißlein
Vom Fischer und seiner Frau