Ostergruß von Pfarrer Gewers

Liebe Schwestern und Brüder im „pastoralen Raum Spandau Süd“,

im letzten Jahr hatte uns die Coronaplage über Ostern völlig ausgebremst.
In diesem Jahr dürfen wir trotz der anhaltenden Pandemie wieder Präsenz-
gottesdienste feiern (Gott sei Dank), um so vielen Menschen Trost und
Hoffnung zu spenden.
Dazu möchte ich Ihnen herzlich frohe und gesegnete Ostertage wünschen!
Die  Auferstehung Christi und die Hoffnung auf neues, erfülltes Leben
ist der Dreh- und Angelpunkt unseres Glaubens auch in dieser Krise 2021.
Beten wir weiter um Überwindung der Not, und beten wir für die Opfer,
die Leidenden und alle, die hier mit ganzen Kräften helfen!
Nutzen wir auch die freiwerdenden Zeiten und Räume für persönliches Gebet
und Gottsuche; die Hauskirchenangebote sind hier eine wertvolle Hilfe.
Unser Großraumdampfer „Spandau Süd“ nimmt weiter Fahrt auf.
In den drei Gemeinden sind ersten Wahlen für unser zukünftiges Patronat
gelaufen. Über Ostern werden die Ergebnisse in den Pfarreien bekannt
gegeben. Spannend bleibt nun, welcher/e Kandidat/in schließlich das Rennen
in der Endauswahl macht.
Auch das Pastoralkonzept entwickelt sich weiter. Nach Ostern wird der
Pastoral-ausschuss die 2. Lesung auswerten und weiter bearbeiten. Im September wird
dann die Schlußfassung zur Bestätigung ans Ordinariat gegeben.
So bleiben wir in Bewegung- beten Sie auch für uns Verantwortliche in
diesem wichtigen Gemeindeprozess zum Wohl für alle.
Schließlich sage ich Dank allen, die sich hier engagieren; den vielen
Ehrenamtlichen in unseren Gemeinden, den Gremienvertretern und unseren Hauptamtlichen, die die Arbeit in unsren 3 Gemeinden koordinieren und begleiten!
Ihnen allen nochmals frohe und erfüllte Ostern!

Ihr Pfr. Bernhard Gewers

Gedankenspaziergänge in St. Wilhelm

Vor einiger Zeit schon kam der Wunsch auf, den Kirchenraum St. Wilhelm für die Gemeinde und Interessierte vertieft zu betrachten. Corona ließ die Idee, eine Predigtreihe oder Führungen anzubieten, schnell in ferne Zukunft segeln.

Doch mit großer Unterstützung von Bernd Eufinger /Aufnahmen, Schnitt; Ideen) und unserem Kirchenmusiker Matthias Körner ( Ideengeber, Akteur) können wir Ihnen ein Video präsentieren, in dem einiges aus dem Interieur der Kirche vorgestellt wird und auch die Orgel erklingt.

Gedankenspaziergänge, zu denen wir Sie herzlich einladen auf dem restlichen Weg zum Osterfest und darüber hinaus.

Das Video finden Sie auf der Internetplattform YouTube, indem Sie in der Suchleiste die Worte Gedankenspaziergang, St. Wilhelm, Matthias Körner und/oder Ostern 2021 eingeben. Einen direkten Link wollen wir aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nicht angeben. Aber wie Ostern / Pfingsten 2020 werden Sie leicht den Film finden.

Eine Fortsetzung in St. Maximilian Kolbe ist bereits angedacht. Auch diese Kirche birgt Wertvolles.

Schreiben Sie in den Kommentaren auf Youtube oder hier, ob Ihnen diese Form der Präsentation gefallen hat.

Wir suchen einen Namen für die neue Pfarrei!

Die zum 1. Januar 2023 zu bildende neue Pfarrei im jetzigen Pastoralen Raum Spandau-Süd bestehend aus den Gemeinden Mariä Himmelfahrt, St. Markus und St. Wilhelm soll ein Patronat erhalten. Dazu konnten alle Gemeindemitglieder Vorschläge einreichen. Über das Patronat wird der Pastoralausschuss entscheiden. Dieser ist aus Mitgliedern der drei Gemeinden und den hauptamtlich im pastoralen Dienst Tätigen zusammengesetzt. Der Pastoralausschuss gibt den Gremien der drei Gemeinden, dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand, Gelegenheit, aus den Vorschlägen auszuwählen. Der Pfarrgemeinderat möchte dazu ein Stimmungsbild aus der Gemeinde berücksichtigen.

Sie haben zu den Gottesdiensten am 06./07.03 und 13./14.03. die Möglichkeit, in unseren Kirchen an der Abstimmung teilzunehmen.

Hier eine kurze Vorstellung der Vorschläge:

1. St. Benedikt von Nursia (um 480-547):

Er war ein Einsiedler, Abt und gründete 529 das Kloster von Montecassino. Er ist u.a. wegen der Benedikt-Regel für das Ordensleben mit dem „ora et labora“ (bete und arbeite) berühmt.

2. Heilige Cäcilia (um 200):

Sie brachte Bilderstürmer, die das Cäcilien-Kloster stürmen wollten, dazu, sich zum katholischen Glauben zu bekehren.

3. Heilige Erzengel:

Die drei Erzengel sind Michael, der Adam und Eva mit dem Schwert aus dem Paradies trieb und den Garten Eden bewachte, Gabriel, der Maria die Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Gottessohnes werde, und Rafael (siehe nachstehend zu 4).

4. Heiliger Erzengel Rafael:

Er ist der Engel des Heilens, aber auch der Wissenschaft und des Wissens. Er unterstützt jede Heilung, Regeneration, Verjüngung und Erneuerung auf der Erde und im gesamten Kosmos.

5. Heiliger Peter Faber (1506-1546):

Er war der erste Jesuit auf deutschem Boden. Beim Studium in Paris traf er auf den späteren Ordensgründer Ignigo de Loyola und wurde 1534 Priester. Er sollte helfen, die Kluft zwischen Protestanten und Katholiken zu überbrücken.

6. Heiliger Gallus (550-640):

Er war ein irischer Wandermönch und Missionar, der mit Kolumban von Luxeuil mehrere Jahre am Bodensee missionierte. Später zog er sich in eine Einsiedelei zurück. Aus seiner Zelle entwickelte sich die Benediktinerabtei St. Gallen.

7. Heiliger Johannes der Täufer:

Im Lukasevangelium nimmt die Geschichte seiner Geburt einen großen Raum ein. Er verkündete das Kommen Jesu; forderte die Menschen auf Buße zu tun; viele Menschen ließen sich unter ihm taufen, auch Jesus.

8. Seliger Adolph Kolping (1814-1852):

Er war ein Priester, der den Kölner Gesellenverein gründete, eine Selbsthilfeorganisation, die durch soziale Unterstützung sowie mit Freizeit- und Bildungsangeboten verhindern sollte, dass unselbständige und familienlose Handwerker ins Proletariat abrutschen und sich vom Christentum entfremden. Aus ihm ging das Kolpingwerk hervor.

9. St. Maximilian Kolbe (1894-1941):

Er war ein polnischer Franziskaner, der zwischen 1931 und 1936 versuchte, die Japaner für seine Marienverehrung zu gewinnen. Er und seine Mitbrüder machten ihr Kloster zum Zufluchtsort für von den Nationalsozialisten verfolgte Menschen. Am 17. Februar 1941 verhaftete ihn die Gestapo. Am 14. August 1941 wurde er im Konzentrationslager Auschwitz ermordet, nachdem er sich freiwillig für einen Familienvater im Hungerbunker geopfert hatte.

10. Heiliger Laurentius von Rom (gest. 258):

Papst Sixtus II, der durch Kaiser Valerian hingerichtet werden sollte, bat den vermutlich in Spanien geborenen Laurentius, die Kirchenschätze an die Armen Roms zu verteilen, damit sie nicht dem Kaiser in die Hände fallen können. Weil er ihm auf dessen Herausgabeverlangen die Armen Roms mit den Worten vorstellte, das sei der wahre Reichtum der Kirche, wurde er auf einem Rost zu Tode gebracht.

11. Heilige Margareta von Antiochien (gest. 284):

Eine zu den Vierzehn Nothelfern zählende jungfräuliche Märtyrin, die mit Katharina und Barbara die Gruppe der „drei heiligen Madl“ bildet und nach mehrfachen Foltern und jeweils wundersamer Heilung enthauptet wurde.

12. St. Markus:

Er gilt als Verfasser des Markusevangeliums und war ein Begleiter des Apostels Paulus.

13. Heilige Giovanna Beretta Molla (1922-1962):

Sie war Ehefrau und Kinderärztin, die sich in der Schwangerschaft mit ihrem vierten Kind zu dessen erfolgreicher Rettung einer Operation unterzog und danach starb.

14. St. Pantaleon:

Er war Arzt und starb 305 als Märtyrer und zählt (wie auch die Heilige zu 11) zu den Vierzehn Nothelfern.

15. Heiliger Pfarrer von Ars (Jean-Marie Vianney [1786-1859]):

Er ist der Patron der Pfarrer. Nur mit Mühen fand der lernbehinderte, fromme Junge ins Priesteramt. In Ars, einem dem kirchlichen Leben entfremdeten Dorf, formte er eine Vorzeigegemeinde. Zu ihm pilgerten Menschenströme, um zu beichten.

16. Heilige Therese von Lisieux (1873-1897):

Sie trat mit 15 Jahren in den Karmeliterorden ein. Sie rang mit Angstzuständen und Depressionen und fühlte sich von Gott verlassen. Sie entdeckte für sich den „kleinen Weg“, einen Weg der liebevollen Hingabe an Gott und die Mitmenschen. Weisungsgemäß schrieb sie ihre Lebensgeschichte („Geschichte einer Seele“) auf. Das Buch zählt nach der Bibel zu den meistgelesensten spirituellen Büchern in französischer Sprache. Sie eine von drei weiblichen Kirchlehrern (bei weiteren 30 männlichen).

17. Vater unser Pfarrei:

Gott, unser aller Vater – Ursprung und Grund einer allumfassenden Gemeinschaft

18. St. Wilhelm von Aquitanien (gest. 812):

Er verließ den Kriegsdienst, gründete 804 die Benediktinerabtei Gellone, trat ihr 806 Laienbruder bei und verrichtete dort bis zu seinem Lebensende die einfachsten Arbeiten.

Angebote in der Fastenzeit

OFFENE KIRCHE

Mittwochs, 16.30 – 18.30 Uhr St. Wilhelm. Der Mittwochabend endet um 18.30 Uhr mit einem musikalisch-szenischen Impuls zu den biblischen Klageliedern.

Freitags, 15.30 – 17.30 Uhr, St. Maximilian Kolbe. Der Freitagabend endet um 17.30 Uhr mit der Kreuzwegandacht.

Zu den Öffnungszeiten der Kirchen sind Seelsorgende anwesend und haben Zeit für Sie.

Einladung zu Exerzitien im Alltag in der Fastenzeit

Thema: Mit Jesus auf dem Weg – auch in den Tagen vor seinem Tod am Kreuz und seiner Auferstehung

Ort: Gemeinde Mariä Himmelfahrt,
Sakrower Landstr. 60, 14089 Berlin-Kladow
– oder über E-Mail

  Informationen in Mariä Himmelfahrt:

 am 17.2. in der Kirche nach dem
19.00 Uhr Aschermittwochgottesdienst
oder in persönlicher Absprache (Telefon)

  Kursform:
Leider sind z.Zt. keine Austauschrunden möglich, aber Einzelgespräche nach Absprache, persönlich oder per Telefon, um die Erfahrung des persönlichen Betens, der Meditation und der Feier der Liturgien der Fastenzeit zu begleiten.

Die wöchentlichen Impulse für jeden Tag können per E-Mail verschickt oder an den Wochenendgottesdiensten vom ersten Fastensonntag bis zum Palmsonntag persönlich abgeholt werden.

Am Freitag vor Palmsonntag (26.3.) wird um 19.00 Uhr ein Bußgottesdienst angeboten mit der Möglichkeit, im Anschluss auch ein persönliches Beichtgespräch zu suchen.

Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs:
„Ich spüre den Wunsch in mir, mich auf den Weg zu Gott, zu den Menschen, zu mir selbst zu machen. Ich glaube, dass die Betrachtung des Weges Jesu mir dabei eine Hilfe sein kann. Ich vertraue darauf, dass ich nicht allein auf diesem Weg bin.“
„Ich will versuchen, in dieser Zeit jeden Tag eine Stille Zeit (15-20 Minuten) in meinen Alltag einzuplanen, um Gottes Geist in mir Raum zu geben.“

Für: katholische, evangelische Christen, Suchende …

Weitere Informationen und Anmeldung:
Johannes Motter gemeindereferent@mariae-himmelfahrt-berlin.de Tel. 030 365 41 07
P. Joachim Gimbler SJ joachim.gimbler@jesuiten.org Tel. 030 368 901 51

Ihr neuer Pfarrvikar stellt sich vor

Ich glaube, dass Gott für jeden von uns eine Bestimmung hat. Es ist nicht nur notwendig, ihm zu vertrauen, sondern auch seinen Willen durch Zeichen zu lesen.
In diesem Geist erlebe ich meine nächste Etappe des priesterlichen Dienstes unter den
Gläubigen von Spandau-Süd.
Ich bin mir bewusst, dass trockene Daten nur eine Bestätigung des Ortes und der Zeit und vor allem der Menschen sind, mit denen wir mehr oder weniger einen Teil unseres Leben teilen, kurz gesagt, sie machen unsere Geschichte der irdischen Pilgerschaft aus.
Meine begann in Polen, wo ich aufgewachsen bin, Philosophie und Theologie studierte, und dort wurde ich zum Priester geweiht und nach fünf Jahren pastoralen Arbeit setzte ich mich mein Studium in Rom fort, das ich mit einem Doktorat in Theologie abschlossen.
In Italien arbeitete ich mit jungen Menschen in Kalabrien, dann in der berühmten Abtei von Fossanova (Latina), wo einer der größten Denker in der Geschichte des Christentums, der heilige Thomas von Aquin, 1274 auf dem Weg zum Konzil von Toulouse starb.
Das Jubiläumsjahr 2000 war eine große spirituelle Erfahrung, die ich mit den Pilgern aus aller Welt geteilt habe, die zum Grab des heiligen Petrus gepilgert sind. Stundenlang habe ich den Beichten der Büßer zugehört, die den vollkommenen Ablass erlangen wollten.
2001 kam ich nach Deutschland um Deutsch zu studieren, wollte aber immer als Beichtvater in den Vatikan nach Rom zurückzukehren.
In der Zwischenzeit haben sich die Pläne geändert und so bin ich in Deutschland geblieben.
Nach vier Jahren Pastoralarbeit in Königswinter – deutschen Gemeinde, ging ich zur
italienischen Mission in Hamburg (acht Jahren) und dann nach Frankfurt am Main (fünf
Jahren).
In Berlin sollte ich auch die Italienische Mission unterstützen, aber der Bischof schickte mich hierher zu Ihnen nach Spandau.
Zuallererst möchte ich mich bei Pfarrer Gewers und seinem Mitarbeiterteam für die
Freundlichkeit, das Verständnis und für die Geduld mit mir bedanken, um die ich Sie alle bitte.
Ja, ich möchte zusammen unsere Gemeinde unterstützen, helfen, hier allen dienen, und hoffe ich, dass dies eine fruchtbare Zeit für unsere Gemeinde sein wird.
Unter meinen Wüschen für 2021 steht natürlich an erster Stelle, die Pandemie zu überwinden.

Silvestro Gorczyca

Aktuelle Information zu unseren Gottesdiensten!

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat die Bistumsleitung entschieden, dass Gottesdienste ab einem 7-Tage -Index von 200 für das Berliner Stadtgebiet nicht mehr gestattet sind. Die Gemeindeleitung jeder einzelnen Pfarrei kann selbständig entscheiden, ob und in welcher Form Einladungen zu Gottesdiensten auch bei geringeren Indexzahlen noch verantwortbar sind.

Pfarrer Gewers hat nach Absprache mit den Priestern im Pastoralem Raum Spandau-Nord entschieden, dass die Hl. Messen am 16.01 und 17.01. wie vermeldet stattfinden.

Darüber hinaus muss situationsangemessen entschieden werden.

Deshalb schauen Sie bitte regelmäßig auf dieser Seite vorbei. Hier werden wir umgehend über Absagen von Gottesdiensten berichten.

Die aktuellen Zahlen für Deutschland, Berlin und Spandau können Sie hier finden:

Für Berlin und jeden einzelnen Bezirk:

https://www.berlin.de/corona/lagebericht/

Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Gruß von Pater Gimbler

Gruß zum Neuen Jahr

„Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt“.

So formulierte es P. Alfred Delp SJ am Übergang von Weihnachten ins Neue Jahr 1944/45. Und er bezeugte es im Angesicht des Todes mit seinem Widerstand gegen das Naziregime.

Er bezeugte, dass Gottes Hand auch über schreckliche Zeiten trägt, auch über Abgründe, selbst über den Tod hinweg führt.
Auch wenn wir die Zeit nicht wirklich vergleichen können, so mag uns doch auch in unserer herausfordernden Zeit der Satz von P. Alfred Delp Hilfe sein.

Deshalb unsere Bitte für das kommende Jahr:

„Ich sage zu dem Engel,

der an der Pforte des neuen Jahres stand:

Gib mir ein Licht,

damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit

entgegengehen kann!“

Aber er antwortete:

„Gehe nur hin in die Dunkelheit

und lege deine Hand

in die Hand Gottes.

Das ist besser als ein Licht

und sicherer als ein bekannter Weg.“

Ein Glück,

dass es diese Hand gibt

und Engel, die mir sagen,

was richtig und wichtig ist.

Du weißt nicht,

was kommt,

du weißt nicht,

wer geht.

Aber du bist gewiss:

wer dich hält

und dich trägt

auch über Abgründe hinweg. (Uwe Seidel)

Ich wünsche auch Ihnen diese feste Zuversicht und dieses starke Vertrauen von ganzem Herzen und Gottes guten Segen für alles Kommende.

P. Joachim Gimbler SJ