Wir suchen einen Namen für die neue Pfarrei!

Die zum 1. Januar 2023 zu bildende neue Pfarrei im jetzigen Pastoralen Raum Spandau-Süd bestehend aus den Gemeinden Mariä Himmelfahrt, St. Markus und St. Wilhelm soll ein Patronat erhalten. Dazu konnten alle Gemeindemitglieder Vorschläge einreichen. Über das Patronat wird der Pastoralausschuss entscheiden. Dieser ist aus Mitgliedern der drei Gemeinden und den hauptamtlich im pastoralen Dienst Tätigen zusammengesetzt. Der Pastoralausschuss gibt den Gremien der drei Gemeinden, dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand, Gelegenheit, aus den Vorschlägen auszuwählen. Der Pfarrgemeinderat möchte dazu ein Stimmungsbild aus der Gemeinde berücksichtigen.

Sie haben zu den Gottesdiensten am 06./07.03 und 13./14.03. die Möglichkeit, in unseren Kirchen an der Abstimmung teilzunehmen.

Hier eine kurze Vorstellung der Vorschläge:

1. St. Benedikt von Nursia (um 480-547):

Er war ein Einsiedler, Abt und gründete 529 das Kloster von Montecassino. Er ist u.a. wegen der Benedikt-Regel für das Ordensleben mit dem „ora et labora“ (bete und arbeite) berühmt.

2. Heilige Cäcilia (um 200):

Sie brachte Bilderstürmer, die das Cäcilien-Kloster stürmen wollten, dazu, sich zum katholischen Glauben zu bekehren.

3. Heilige Erzengel:

Die drei Erzengel sind Michael, der Adam und Eva mit dem Schwert aus dem Paradies trieb und den Garten Eden bewachte, Gabriel, der Maria die Botschaft brachte, dass sie die Mutter des Gottessohnes werde, und Rafael (siehe nachstehend zu 4).

4. Heiliger Erzengel Rafael:

Er ist der Engel des Heilens, aber auch der Wissenschaft und des Wissens. Er unterstützt jede Heilung, Regeneration, Verjüngung und Erneuerung auf der Erde und im gesamten Kosmos.

5. Heiliger Peter Faber (1506-1546):

Er war der erste Jesuit auf deutschem Boden. Beim Studium in Paris traf er auf den späteren Ordensgründer Ignigo de Loyola und wurde 1534 Priester. Er sollte helfen, die Kluft zwischen Protestanten und Katholiken zu überbrücken.

6. Heiliger Gallus (550-640):

Er war ein irischer Wandermönch und Missionar, der mit Kolumban von Luxeuil mehrere Jahre am Bodensee missionierte. Später zog er sich in eine Einsiedelei zurück. Aus seiner Zelle entwickelte sich die Benediktinerabtei St. Gallen.

7. Heiliger Johannes der Täufer:

Im Lukasevangelium nimmt die Geschichte seiner Geburt einen großen Raum ein. Er verkündete das Kommen Jesu; forderte die Menschen auf Buße zu tun; viele Menschen ließen sich unter ihm taufen, auch Jesus.

8. Seliger Adolph Kolping (1814-1852):

Er war ein Priester, der den Kölner Gesellenverein gründete, eine Selbsthilfeorganisation, die durch soziale Unterstützung sowie mit Freizeit- und Bildungsangeboten verhindern sollte, dass unselbständige und familienlose Handwerker ins Proletariat abrutschen und sich vom Christentum entfremden. Aus ihm ging das Kolpingwerk hervor.

9. St. Maximilian Kolbe (1894-1941):

Er war ein polnischer Franziskaner, der zwischen 1931 und 1936 versuchte, die Japaner für seine Marienverehrung zu gewinnen. Er und seine Mitbrüder machten ihr Kloster zum Zufluchtsort für von den Nationalsozialisten verfolgte Menschen. Am 17. Februar 1941 verhaftete ihn die Gestapo. Am 14. August 1941 wurde er im Konzentrationslager Auschwitz ermordet, nachdem er sich freiwillig für einen Familienvater im Hungerbunker geopfert hatte.

10. Heiliger Laurentius von Rom (gest. 258):

Papst Sixtus II, der durch Kaiser Valerian hingerichtet werden sollte, bat den vermutlich in Spanien geborenen Laurentius, die Kirchenschätze an die Armen Roms zu verteilen, damit sie nicht dem Kaiser in die Hände fallen können. Weil er ihm auf dessen Herausgabeverlangen die Armen Roms mit den Worten vorstellte, das sei der wahre Reichtum der Kirche, wurde er auf einem Rost zu Tode gebracht.

11. Heilige Margareta von Antiochien (gest. 284):

Eine zu den Vierzehn Nothelfern zählende jungfräuliche Märtyrin, die mit Katharina und Barbara die Gruppe der „drei heiligen Madl“ bildet und nach mehrfachen Foltern und jeweils wundersamer Heilung enthauptet wurde.

12. St. Markus:

Er gilt als Verfasser des Markusevangeliums und war ein Begleiter des Apostels Paulus.

13. Heilige Giovanna Beretta Molla (1922-1962):

Sie war Ehefrau und Kinderärztin, die sich in der Schwangerschaft mit ihrem vierten Kind zu dessen erfolgreicher Rettung einer Operation unterzog und danach starb.

14. St. Pantaleon:

Er war Arzt und starb 305 als Märtyrer und zählt (wie auch die Heilige zu 11) zu den Vierzehn Nothelfern.

15. Heiliger Pfarrer von Ars (Jean-Marie Vianney [1786-1859]):

Er ist der Patron der Pfarrer. Nur mit Mühen fand der lernbehinderte, fromme Junge ins Priesteramt. In Ars, einem dem kirchlichen Leben entfremdeten Dorf, formte er eine Vorzeigegemeinde. Zu ihm pilgerten Menschenströme, um zu beichten.

16. Heilige Therese von Lisieux (1873-1897):

Sie trat mit 15 Jahren in den Karmeliterorden ein. Sie rang mit Angstzuständen und Depressionen und fühlte sich von Gott verlassen. Sie entdeckte für sich den „kleinen Weg“, einen Weg der liebevollen Hingabe an Gott und die Mitmenschen. Weisungsgemäß schrieb sie ihre Lebensgeschichte („Geschichte einer Seele“) auf. Das Buch zählt nach der Bibel zu den meistgelesensten spirituellen Büchern in französischer Sprache. Sie eine von drei weiblichen Kirchlehrern (bei weiteren 30 männlichen).

17. Vater unser Pfarrei:

Gott, unser aller Vater – Ursprung und Grund einer allumfassenden Gemeinschaft

18. St. Wilhelm von Aquitanien (gest. 812):

Er verließ den Kriegsdienst, gründete 804 die Benediktinerabtei Gellone, trat ihr 806 Laienbruder bei und verrichtete dort bis zu seinem Lebensende die einfachsten Arbeiten.